Unsere Mitarbeiter:

Unsere Mitarbeiter im Bereich Finance and Regulatory sind ein Team von über 300 Persönlichkeiten unterschiedlicher Nationalitäten, davon etwa 100 Softwareentwicklungsexperten und ca. 160 (Inhouse) Berater für Finance & Regulatory Consulting in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir vereinen viele Disziplinen: Betriebs- und Volkswirtschaft, Mathematik, (Wirtschafts-)Informatik, Physik, Chemie und viele mehr. Wir bieten die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und sich weiter zu entwickeln – bis hin zur Partnerschaft.

Unternehmensberatung BearingPoint, Regulatory Reporting, unsere Mitarbeiter

Anne Trutzel - Mathematikerin & Senior Consultant

Anne Trutzel hat reine Mathematik mit Nebenfach Informatik studiert. Eine wissenschaftliche Karriere konnte sie sich nicht vorstellen, zu theoretisch und zu wenig praxisorientiert.

Klaus Spengler - Wirtschaftsinformatiker & Technology Advisor

Klaus Spengler schätzt bei BearingPoint die abwechslungsreiche Arbeit ob mit dem Kunden oder unserer Java basierten Software, Oracle Datenbanken, BigData, SQL oder XML.

Dewi Reimers - Business Consultant

Dewi Reimers, BWLerin, berichtet über ihren Einstieg bei BearingPoint, die Projektarbeit und die Arbeitskultur.

Jürgen Lux - Partner und Geschäftsführer

Jürgen Lux, Wirtschaftsmathematiker, über sein Wirken und seine Karriere bei BearingPoint als Partner.

Lara Umlauft - Business Consultant

Lara Umlauft, VWLerin, schildert Ihren persönichen Eindruck von BearingPoint.

Dr. Jochen Gerhard - Manager

Dr. Jochen Gerhard, Mathematiker, berichtet über seine Erfahrungen bei BearingPoint.

Anastasia Niechaieva - VWLer & Technology Analyst

Anastasia Niechaieva berichtet über ihren Einstieg bei BearingPoint als Praktikantin, Werkstudentin und nun Beraterin als Technology Analyst.

Unternehmensberatung BearingPoint, Regulatory Reporting, unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter im Bereich Finance and Regulatory sind ein Team von über 300 Persönlichkeiten unterschiedlichster Nationalitäten und Studienrichtungen

Benjamin Damrau - Physik-Absolvent & Business Consultant

Benjamin Damrau ist nach seinem Bachelor-Abschluss bei BearingPoint eingestiegen. Sein nebenberufliches Masterstudium wird gefördert und gibt ihm die Möglichkeit Theorie und Praxis zu verbinden.

Das sagen die Kollegen

“Unter der Woche, wenn man auswärts auf Projekten unterwegs ist, unternehmen wir als BearingPoint Team oft etwas gemeinsam. Die sozialen Kontakte sind also weiter da - egal ob zu Hause oder unterwegs"Business Consultant / MA Financial Economics

Lara Umlauft -

Von der Politik in die Beratung und die Bankenregulierung? Wie geht das?

Ich habe mich während meines Bachelors stark in der Welt der Politik und Diplomatie bewegt. U.a. mit Praktika in einem Bundesministerium, beim Europäischen Parlament oder auch dem Deutschen Bundestag. Das war sehr spannend, aber irgendwie konnte ich für mich da nicht die Zukunft sehen. Während meines Masters in International Economics habe ich als Werkstudentin bei der KfW an einer Schnittstelle von Entwicklungszusammenarbeit und Bankenwelt gearbeitet und mich intensiv mit dem Thema Risikomanagement beschäftigt. Da war viel Zahlenarbeit gefragt, das hat mir Spaß gemacht. So habe ich dann Blut geleckt. Und meine Masterarbeit zum Kapitalplanungsprozess bei der BMW Bank hat mir nochmal bestätigt, dass ich in dem Bereich langfristig tätig sein möchte.

Warum dann Beratung und nicht direkt eine Bank?

Ich hatte nach Jobs im Risikomanagement gegoogelt und da tauchte BearingPoint immer wieder auf. Ein Freund von mir arbeitete bereits bei BearingPoint und hat mich zu einer Bewerbung ermutigt. Es lief auch alles super im Assessment Center– nur dass BearingPoint mich eigentlich für einen anderen Bereich haben wollte, da ich ja keinen einschlägigen Finance Background habe. Als ich aber mein Interesse für den Bereich Risikomanagement bekannt gegeben habe und im Vorstellungsgespräch dann auch fachlich überzeugen konnte, stand meiner Karriere bei F&R nichts mehr im Wege.

Was hast Du bisher für Projekterfahrungen gesammelt?

Seit dem 1. März bin ich auf einem Projekt in München. Heimschläferprojekt. Wir sind hier für alles rund um den Bereich Liquiditätsrisikokennzahlen verantwortlich und unterstützen bei der Umsetzung von regulatorischen Anforderungen diesbezüglich.

Davor war ich bei zwei "alten Bekannten" aus meinem Masterstudium. In beiden Projekten ging es um den Bereich Risikomanagement, aber die Projekte waren trotzdem sehr unterschiedlich. Im ersten Projekt (10 Monate) bin ich mit einem Senior Manager alleine gewesen und habe das Kundenteam ganz operativ unterstützt. Das war schon ein Sprung ins kalte Wasser, aber machbar. Im zweiten, kürzeren Projekt, habe ich mit einem großen BearingPoint Team konkrete, einzelne Beratungsaufgaben übernommen. Danach war ich kurz im Office und konnte die Partner und Senior Manager bei der Akquise unterstützen. Also Präsentationen und Angebote erstellen, aber auch recherchieren, was sich am Regulierungsmarkt tut und welche wichtigen Informationen wir unseren Kunden zur Verfügung stellen können bzw. müssen.

Was würdest Du sagen: Haben sich Deine Erwartungen an Beratung erfüllt?

Naja, viele der gängigen Erwartungen treffen schon zu. Man lebt aus dem Koffer, ist auf unterschiedlichen Projekten bei unterschiedlichen Kunden – da lernt man sehr viel. Auch über die Arbeitsweisen und Unternehmenskulturen der Kunden. Aber auch durch Fortbildung, bei mir z. B. durch eine Weiterbildung zum Professional Riskmanager, die von BearingPoint unterstützt wurde.

Und wie ist das jetzt mit dem Privatleben? Gibt es das noch oder nicht?

Das ist sicherlich auch eine Frage der eigenen Organisation. Tatsache ist: Ich habe immer noch meine Hobbies, womit vor allem viel Sport gemeint ist. Und unter der Woche, wenn man auswärts auf Projekten unterwegs ist, unternehmen wir auch als BearingPoint Team oft etwas gemeinsam. Die sozialen Kontakte sind also definitiv weiter da- egal ob zu Hause oder unterwegs.

“Ein wichtiger Grund warum ich mich hier so wohl fühle, sind die tollen Kollegen, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite und die immer hilfsbereit sind."Senior Business Consultant / Mathematikerin

Anne Trutzel -

Wie gut warst Du auf den Berufseinstieg in die Beratung vorbereitet?

Eigentlich gar nicht und irgendwie doch genau richtig. Ich habe reine Mathematik mit Nebenfach Informatik studiert und hatte am Ende keine Ahnung von der Wirtschaft. Ein Praktikum wäre nur mit einem Urlaubssemester möglich gewesen. Eine wissenschaftliche Karriere konnte ich mir nicht vorstellen, das war mir zu theoretisch und zu wenig praxisorientiert. Da habe ich gedacht „Du weißt eigentlich nichts, hast aber gelernt deinen Verstand einzusetzen, also kannst Du eigentlich alles gleich gut machen“. Und das hat sich bewahrheitet. Außer meinem Kopf und der Bereitschaft mich in eine völlig neue Welt einzuarbeiten brauchte ich nichts.

Wie bist Du dann auf BearingPoint gekommen?

Meine Mitbewohnerin war zu der Zeit auch in der Bewerbungsphase und hatte ein Buch über den Berufseinstieg in der Beratungsbranche rumliegen. Die Aussage, dass man sich in der Beratung schnell in neue Themen einarbeiten und den Kopf einsetzen muss, traf genau meine Situation. Also habe ich mich initiativ bei BearingPoint beworben. Zu den bekannten Strategieberatungen mit einer 80 Stunden/Woche wollte ich nicht. BearingPoint passte mit der Kombination aus umsetzungsorientierter IT- & Managementberatung schon eher zu mir. Eigentlich wollte ich meinen ersten Job in der Beratung als Sprungbrett nach 2 Jahren nutzen. Nun bin ich seit über 4 Jahren dabei. Ein wichtiger Grund warum ich mich hier so wohl fühle sind dabei die tollen Kollegen, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite und die immer hilfsbereit sind.

Und wie ist es gelaufen? Du hattest doch noch gar keine richtige Berufserfahrung?

Tatsächlich wurde ich erstmal zu einem Gespräch für eine eher technische Position in der Softwareentwicklung bei der BearingPoint Software Solutions eingeladen. Ich wollte aber als Beraterin arbeiten und bekam am Ende dafür auch ein Jobangebot. Für BearingPoint habe ich mich dann auch aufgrund der Größe und der verschiedenen Jobmöglichkeiten entschieden. Was sich in den nächsten Monaten voll bestätigt hat.

Was meinst Du mit verschiedenen Jobmöglichkeiten?

Zum Einstieg habe ich mir erstmal intensiv im Office eingelesen. Anders als heute gab es noch keine gezielten internen Meldewesen Schulungen für Neueinsteiger. Stattdessen nahm ich an einer Schulung zu unserer ABACUS Software für externe Berater teil. Das war immerhin ein Anfang. Obwohl es direkt mehrere Möglichkeiten für Kundenprojekte für mich gegeben hätte, bin ich doch erstmal in die fachliche Entwicklung gegangen, weil die Kollegen so viel zu tun hatten. Es waren gerade umfangreiche aufsichtsrechtliche Neuerungen umzusetzen (Basel III). So konnte ich zum Einen die Software besser kennenlernen und zum Anderen besser in das Thema reinkommen. Nach einem halben Jahr in der Entwicklung bekam ich mein erstes kleines Projekt. Zwei Tage in der Woche war ich beim Kunden vor Ort und habe das dann langsam auf 100% Consulting ausgebaut. Zwischendurch hatte ich sogar vier Projekte gleichzeitig. Seit gut zwei Jahren bin ich Vollzeit bei einem Kunden. Nach dieser langen Zeit war ich bereit für neue Herausforderungen und ich habe meine Führungskraft um eine Veränderung gebeten. Das ging nicht sofort, aber jetzt arbeite ich gerade einen neuen Kollegen ein und werde mich dann immer mehr aus diesem Kundenprojekt rausziehen.

Ist BearingPoint da tatsächlich so flexibel?

Natürlich ist es immer eine Nehmen und Geben. Ich kann nicht in einer Hauruck Aktion aus einem Projekt raus und einfach mal was anderes machen wollen. Aber es passiert hier so viel und es gibt an jeder Ecke etwas zu tun, dass ein Wechsel, mit entsprechender Vorbereitung, problemlos möglich ist. Von der Softwareentwicklung in die Beratung, von mehreren kleinen Projekten aufs Großprojekt, zurück in die fachliche Softwareentwicklung, wo ich nun meine auf Kunden- und Entwicklungsseite gesammelten Erfahrungen in gemeinsamen Workshops einbringen kann. Für jemanden, der noch gar nicht richtig weiß, was genau er dauerhaft machen möchte, ist das genau das richtige Umfeld. Und die Arbeit geht im regulatorischen Umfeld so schnell sicher nicht aus. Dafür sorgen vielfältige neue Anforderungen der Aufsicht auch im internationalen Bereich.

Und Dein Fazit? Wie hilft Dir Dein Mathematik Studium hier weiter?

Naja, es ist genauso, wie alle behaupten: In der Beratung ist es wichtig, logisch und analytisch an neue und vor allem unbekannte Themen herangehen zu können und die richtigen Schlüsse zu ziehen, um eine Lösung zu finden. Und genau das lernt eine Mathematikerin.

“Was ich hier mag? Das nette Team, die spannenden Aufgaben und die guten Entwicklungsmöglichkeiten."Managerin / Informatikerin

Franziska Schiavoni -

Seit wann arbeiten Sie schon für BearingPoint Software Solutions?

Ich arbeite hier bereits 8 Jahre, seit 2007.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Ich habe täglich Entwickler-Meetings, um den Status abzufragen und Probleme frühzeitig aufzudecken. Zu meinem Arbeitstag gehören außerdem:

  • Konzipieren von Entwicklungstasks
  • Code Review
  • Aufgabenplanung (wer macht was)
  • Aufwandsschätzungen
  • Abwägen, wie etwas in die Gesamtarchitektur passt
  • Tracking über den Status für die Software-Auslieferung
  • Koordinierung der Testsysteme
  • finale Prüfung und technische Freigabe des Auslieferungspakets

Warum arbeiten Sie gerne für die BESS?

Wir haben ein nettes Team, die Aufgaben sind spannend und die BESS bietet gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Was muss ein Bewerber „mitbringen“, um bei Ihnen gut ins Team zu passen?

Neben Programmierkenntnissen in Java, SQL, sollte man auch eine fachliche Affinität bzw. ein Interesse für das Meldewesen haben. Und wichtig ist auch, selbstständig arbeiten zu können... Am Besten wirft man einfach einen Blick auf unsere Stellenbeschreibungen.

“Die Aufgaben hier sind interessant, abwechslungsreich und vielschichtig. Außerdem haben wir eine angenehme und tolle Teamarbeit."Senior Functional Engineer / Volkswirt

Alexander Becht -

Alexander Becht kam nach seinem Studium der VWL an der Uni Freiburg und einer ersten Station bei der Deutschen Bundesbank Mitte 2013 zu BearingPoint. 

Wie lange arbeitest Du schon bei BearingPoint?

Ich arbeite hier seit 2013 und derzeit in der Abteilung Softwarewartung und -entwicklung bei der BearingPoint Software Solutions.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?

Ich arbeite in der Abteilung Softwarewartung und -entwicklung bei der BearingPoint Software Solutions und entwickle Fachkonzepte, setze Softwareanpassungen um, bearbeite Kundenanfragen und Tickets und leiste internen Wissenstransfer.

Was gefälllt Dir an der Arbeit bei BearingPoint?

Die Aufgaben hier sind interessant, abwechslungsreich und vielschichtig. Außerdem haben wir eine angenehme und tolle Teamarbeit. Es fallen auch mal Überstunden an, wenn Deadlines gehalten werden müssen. Aber vieles in Sachen Arbeitszeit können wir auch in eigener Regie regeln.

Was muss ein Bewerber „mitbringen“, um gut ins Team zu passen?

Wichtig sind IT-Affinität, Kenntnisse in der Banken- und Finanzwelt, eine schnelle Auffassungsgabe, Neugier und Einsatzbereitschaft. Und man sollte sich nicht „zu wichtig nehmen“.

“Ich fand es toll, dass meine Kollegen und Mentoren mich nicht nur machen lassen haben, sondern mir Aufgaben zugetraut haben, die man als Berufseinsteiger vielleicht woanders nicht bekommen hätte."Business Consultant / B.A. Modern China und M.A. Business Consulting

Dewi Reimers -

Mal ganz ehrlich: Wie kommt man mit einem Bachelor in Modern China auf einmal auf die Beratungsbranche?

Ich habe mich in meinem etwas ungewöhnlichen Bachelor bereits für Beratung interessiert, und mit meiner Thesis erste Schritte in die Richtung gemacht. Den Master in Business Consulting habe ich dann gemacht, um die grundlegenden Tools und Vorgehensweisen der Beratung kennen zu lernen – dann wurde ich für Praktika in der Finanzbranche nach London rekrutiert, und danach war für mich klar: Ich möchte einen Job in der Beratung mit Schwerpunkt auf die Finanzbranche.

Na, da gibt es ja so einige Beratungen. Wie bist Du auf BearingPoint gekommen?

Während des Studiums habe ich immer wieder in die einschlägige Literatur für den Berufseinstieg in die Beratungswelt geschaut. Die Namen der Großen waren mit daher alle vertraut. Als es auf den Berufseinstieg zuging habe ich mich über die für mich interessanten Beratungen informiert - und zwar über Google. Spannend fand ich eher die inoffiziellen Aussagen als die typischen PR-Meldungen. Also alles, was ich zum Beispiel auf Arbeitgeberbewertungsplattformen oder in Foren finden konnte. Da hat BearingPoint auffällig gut abgeschnitten.

Auch die Vorstellungsgespräche waren anders, nicht so klassisch. Ich hatte einfach einen sehr guten Eindruck von der Unternehmenskultur, und die war und ist mir wichtig. Als Berater ändern sich oft Projekte, Kollegen, Aufgaben – aber die Kultur bleibt immer. Darum habe ich mich für BearingPoint entschieden.

 

Du bist ungewöhnlich schnell befördert worden. In neun Monaten vom Analyst zum Consultant. Verrat uns Dein Geheimnis! Wie geht Karriere in der Beratung?

Da gehört sicherlich auch etwas Glück dazu. Aber man kann es auch selbst beeinflussen. Mein "Glück" war es, dass ich sehr schnell nach meinem Einstieg auf ein großes IT-Implementierungsprojekt in Frankfurt gekommen bin, in dem ein recht kleines Team von BearingPoint arbeitet. Das war super, denn so gab es von Anfang an recht flache Hierarchien und ich konnte ziemlich schnell auch Verantwortung übernehmen. Die Aufgaben wurden im Team besprochen und ich habe bewusst auch Aufgaben rausgesucht, die ein bisschen außerhalb meiner Komfortzone waren. Da gehört dann dazu, Fragen zu stellen, aktiv Feedback zu suchen, sich anzustrengen und neue Sachen schnell zu lernen – so kann man viel Einsatz zeigen: das wird bei BearingPoint wahrgenommen und gefördert.

Im Consulting ist es so, dass eigentlich alle Kollegen echt leistungsstark sind. Das Niveau ist hoch. Um sich hier zu beweisen, muss man dann schon mal die berühmte Extrameile gehen – und sich die Möglichkeiten dafür manchmal selbst suchen.

Ich fand es außerdem toll, dass sowohl meine Kollegen als auch meine Mentoren mich in der Hinsicht nicht nur machen lassen haben, sondern mich auch mal gepusht haben und mir Aufgaben zugetraut haben, die man als Berufseinsteiger vielleicht woanders nicht bekommen hätte – mit dem Support und Coaching im Rücken lief es einfach sehr gut.  

 

Du bist auf einem IT Implementierungsprojekt? Ich finde auf Deinem Lebenslauf fünf Sprachen, aber keine IT. Ist das nicht komisch für Dich gewesen?

Nein, im Gegenteil, ich finde das sehr cool, auch mal hinter die Kulissen zu blicken, wie eine Softwareeinführung geplant und umgesetzt wird. IT ist absolut allgegenwärtig. Und es ist das das Typische für Beratung: Ich muss mich immer wieder auf Neues einlassen können! Ich bin auf dem Projekt fachlich unterwegs - das heißt, aktuell unterstütze ich bei der Aufnahme und Aufbereitung der Anforderungen, damit die IT-Kollegen auch wissen, was die Software am Ende können muss. Dazu brauche ich weniger IT Wissen, sondern eher die generischen Beraterfähigkeiten: Mit Kunden umgehen können, Workshops vorbereiten und durchführen, Informationen analytisch aufbereiten – und gut kommunizieren können. Die fachlichen Hintergründe bezogen auf den Kunden oder die Branche muss man sich erarbeiten. Dabei helfen Neugier und Aufgeschlossenheit, aber natürlich auch die erfahrenen Kollegen. Und ganz wichtig: Einfach keine Angst vor Zahlen haben, auch wenn man vielleicht auf den ersten Blick ein „Sprachen-Mensch“ ist.

 

Du wohnst in Hamburg, aber arbeitest in Frankfurt. War Dir das vorher klar?

Natürlich. Dass ich als Beraterin reisebereit sein muss, war mir klar. In der Einarbeitungszeit war mein offizieller Standort Frankfurt, weil hier oder in München eine bessere Einarbeitung gewährt werden kann – man kann Kollegen aus dem gleichen Bereich kennenlernen und sich gut vernetzen. Danach konnte ich offiziell nach Hamburg wechseln, aber natürlich bleibt mein Arbeitsort Frankfurt, solange ich hier auf dem Projekt bin.

“Ein großer Vorteil ist wirklich der reibungslose Übergang von der Entwicklung in die Beratung und umgekehrt. "Functional Engineer / Physiker

Benjamin Damrau

Wie hast Du als Physiker den Berufseinstieg in der Entwicklung gefunden?

Ich wollte nach dem Studium eigentlich in die Beratung. Ich konnte mir nicht vorstellen, jeden Tag dasselbe zu machen und mit Beratung verbindet man ja immer die Vorstellung von ständig neuen Projekten und einer steilen Lernkurve. Darum hatte ich mich auch bei BearingPoint beworben. Ich hatte auch schon während meines Physikstudiums durch Praktika und Werkstudententätigkeiten relativ viel praktische Arbeitserfahrungen gesammelt, aber nicht in der Beratung oder in einer der Kernbranchen von BearingPoint wie der Finanz- oder Automobilbranche. Darum schlug mir BearingPoint den Einstieg in der fachlichen Softwareentwicklung bei der BearingPoint Solutions vor, um hier fachliches Wissen aufzubauen und später in die Beratung zu wechseln.

Also statt Beratung nun Softwareentwicklung. Oder doch beides?

Das Schöne ist, dass wir im Bereich Solutions überall etwas zu tun haben. Am Anfang kam ich z. B. in das Entwicklungsteam, das gerade das Produkt LiMa (Liquiditätsmanagement) unserer Abacus Suite entwickelte. Ich konnte mich hier von Beginn an kreativ mit einbringen und gleichzeitig Wissen über das regulatorische Meldewesen aufbauen. Dabei half mir unser Einarbeitungsprogramm, denn das Thema Meldewesen ist zwar für einen Physiker, der es gewohnt ist mit komplexen Themen umzugehen, nicht zu kompliziert, aber dafür sehr breit und umfangreich. Natürlich sind auch nicht alle Projekte gleich spannend. Wenn ein Softwaremodul fertig entwickelt ist, geht es vor allem um die Wartung dieses Moduls. Da ist dann nicht mehr so viel Kreativität gefragt, aber die Kundenbetreuung und die Fehleranalyse sind auch hier sehr interessant. Sollte mir aber doch mal langweilig werden, könnte ich auch in die Beratung wechseln. Und tatsächlich habe ich schon einige LiMa Einführungsprojekte übernommen. Das Produkt ist etwas kleiner als andere, eine Einführung dauert in der Regel 4-6 Tage beim Kunden. An meinem ersten Tag war noch ein erfahrener Kollege dabei, ab dem 2. Tag habe ich die Kundenmitarbeiter alleine in die Software eingearbeitet.

Wie geht es jetzt weiter? Was hast Du für Möglichkeiten?

Naja, eigentlich wollte ich nach meiner Einarbeitung in die Beratung. Aber jetzt hat sich für mich eine andere, sehr spannende Möglichkeit ergeben. Wir entwickeln unsere Abacus Software gerade komplett neu. Das Projekt heißt Abacus360 (hier gibt es weitere Infos dazu http://www.bessgmbh.com/de/produkte/abacus360-banking/) und ich werde mich jetzt aus der Arbeit am LiMa Modul langsam herausziehen und dann voll im Projekt Abacus360 mitarbeiten. Das ist extrem spannend. Und wenn das abgeschlossen ist, kann ich immer noch in die Beratung.

In wie weit hilft Dir Dein Physikstudium hier im Job?

Fachlich sicherlich nicht. Außer, dass ich als Physiker gelernt habe, Lösungen für komplexere Probleme zu finden und mich schnell in neue Sachverhalte einzuarbeiten. Und da sich in der Bankenregulierung ständig etwas ändert, muss man immer sich immer wieder neues Wissen aneignen. Bei mir kommt dazu, dass ich die letzten zwei Jahre im Studium sehr viel programmiert habe. Das hat mir bei der Einarbeitung in die technische Seite natürlich sehr geholfen. Auch wenn wir in der fachlichen Entwicklungen vor allem mit SQL arbeiten und ich damit vorher noch keine Erfahrungen gemacht hatte.


Hast Du ein Fazit? Warum lohnt es sich gerade für Berufseinsteiger, bei BearingPoint zu arbeiten?

Wir haben hier zwar offiziell genauso die klassischen Hierarchien wie die meisten anderen Beratungen auch. Aber unser Umgang miteinander ist sehr „hiearchiearm“. Auch von Absolventen werden Meinungen und Ideen gehört und ernst genommen. Und gute Ideen werden umgesetzt. Ein großer Vorteil ist auch wirklich der reibungslose Übergang von der Entwicklung in die Beratung und umgekehrt. Wer in die Beratung gehen, aber doch lieber erst ein umfassendes fachliches Wissen aufbauen will, kann erst mal in der fachlichen oder technischen Entwicklung anfangen und später erst zum Kunden vor Ort gehen. Aber auch für klassische Softwareentwickler gibt es hier immer wieder Neues zu tun, weil sich sowohl fachlich auch als technologisch ständig etwas ändert. Abacus360 ist das beste Beispiel dafür.

“Jeder hat den direkten Draht zu den Partnern, um Ideen zu besprechen – mit guten Chancen, diese dann auch selber umsetzen zu dürfen"Business Consultant / Mathematiker und Informatiker

Dr. Jochen Gerhard -

Du hast einen doch recht außergewöhnlichen akademischen Werdegang. Erzähl mal.

Ich habe erstmal Mathematik am KIT studiert, mit Spezialisierung in Zahlentheorie und Algebraischer Geometrie. Dann war die Frage: Berufseinstieg oder Promotion? Ich entschied mich für eine Promotion, wollte da aber auf jeden Fall etwas Anderes machen. Meine Wahl fiel auf die Informatik. Während meiner Promotion in Frankfurt habe ich am Design von Algorithmen für die Teilchenphysik an Supercomputern und GPUs gearbeitet. Da gehörte auch die Einarbeitung in die Teilchenphysik zu. Tja, und so kam es, dass ich noch ein Postdoc in Theoretischer Physik drangehängt habe.

Da stand der Karriere in der Wissenschaft doch bestimmt nichts im Weg. Warum dann in die Beratung bei BearingPoint?

Ich habe aus Spaß versucht, meine akademischen Kenntnisse auf die Börse anzuwenden. Dafür musste ich mich in die Wirtschaftswissenschaften einlesen und habe mir z. B. Simulationen zurStabilität der Finanzmärkte angesehen. So wurde das Interesse immer größer in die Wirtschaft zu gehen, vielleicht sogar ein eigenes Unternehmen zu gründen. Naja, wer sich mit Stabilität der Finanzmärkte beschäftigt, stößt irgendwann auf BearingPoint. Und die Mischung von BearingPoint aus IT- und Managementberatung mit Fokus auf die Finanzmärkte hat einfach perfekt zu mir gepasst.

Und wie war dann der Einstieg für Dich? Von Bankenregulierung wusstest Du doch trotzdem noch nicht so viel, oder?

Ja, das stimmt. Aber ich konnte mich trotzdem gleich in meinem ersten Projekt nützlich machen. Das war zwei Wochen nach meinem Einstieg, bei einer großen Landesbank. Es ging um die Reorganisation des Meldewesenabteilung. Ich war mit einem erfahrenen Senior Manager und weiteren Kollegen vor Ort. Es gibt im Meldewesen feste Zyklen bzw. Zeiten, an denen bestimmte Meldungen vorgenommen werden müssen. D. h. eine Bank braucht zu manchen Zeitpunkten mehr bzw. weniger Mitarbeiter als sonst. Eine Frage war, wie viele Mitarbeiter die Bank maximal zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, um die Abwicklung sicher zu stellen. Dafür habe ich eine Monte Carlo Simulation geschrieben. Das nötige „meldewesenspezifische“ Wissen dafür habe ich mir vom Manager bzw. den anderen Kollegen geholt, die Simulation kam von mir. Am Ende konnten wir genau sehen, an welchen Tagen die Abteilung unterbesetzt ist.

Was macht für Dich den Reiz aus, bei BearingPoint zu arbeiten?

Das sind verschiedene Punkte. Zum einen schaue ich gerne immer mal wieder in die IT rein. Das ist bei BearingPoint mit einer eigenen Softwareentwicklungsabteilung mit 170 Mitarbeitern jederzeit möglich. Ich möchte kein Entwickler sein, das habe ich während meiner Promotion gemacht. Ich möchte draußen beim Kunden sein. Aber zu wissen, dass ich jederzeit intern wechseln könnte, hat etwas. Zum anderen ist BearingPoint als Arbeitgeber für mich eine schöne Mischung aus „großem Tanker“und „wendigem Schnellboot“. Wir haben eine professionelle Personalentwicklung, es gibt zahlreiche interne und externe Trainingsangebote, das ganze Umfeld ist gut aufgestellt. Trotzdem hat jeder den direkten Draht zu den Partnern, um Ideen zu besprechen – mit guten Chancen, diese dann auch selber umsetzen zu dürfen. Natürlich haben die Partner nicht immer sofort Zeit für einen. Aber es gibt immer eine offene Tür für Fragen, Anregungen oder auch Kritik.

Du bist gerade Manager geworden. Was heißt das konkret und wie war der Weg dahin?

Ich bin Anfang 2014 bei BearingPoint als Senior Consultant eingestiegen. Das war durchaus etwas ungewöhnlich für jemanden ohne Beratungserfahrung. Am Anfang war viel Lernen angesagt, in Trainings und „on the job“. Da ich ja kein klassischer Absolvent mehr war, habe ich bewusst auch Verantwortung gesucht und übertragen bekommen. Für Projektinhalte und auch die Betreuung unserer Analysten. Als wir im August 2015 ein neues Projekt bekamen, konnte ich dort maßgeblich das Angebot schreiben und auch die Verhandlung Unterstützen. Darauf wurde mir die Verantwortung für diesen Kunden und auch das Projektteam übertragen. Seit März 2016 bin ich Manager und habe damit Verantwortung für die Bestandskundenbetreuung und Projektakquise.

“Da das Beratungsgeschäft sehr dynamisch ist und jeder Tag neue Herausforderungen mit sich bringt, gibt es eigentlich keinen typischen Arbeitsalltag."Technology Consultant / Wirtschaftsinformatiker

Daniel Dinter -

Daniel ist seit Oktober 2012 bei der BearingPoint Solutions. Nach einer längeren Zeit in der
Softwareentwicklung ist er nun ausschließlich als Berater auf Kundenprojekten unterwegs und macht, unterstützt von uns, berufsbegleitend seinen Master an der Frankfurt School of Finance.

Er berichtet aus seinem Arbeitsalltag: „Zurzeit binde ich im Rahmen eines Projekts zur Implementierung einer Schnittstelle die Kernbankensysteme der Zweigniederlassung einer ausländischen Großbank an unser Softwareprodukt für Banken an, mit dem der Kunde anschließend die bankenaufsichtsrechtlichen Meldungen bei der nationalen Aufsichtsbehörde (Bundesbank) einreichen kann. Da das Beratungsgeschäft sehr dynamisch ist und jeder Tag neue Herausforderungen mit sich bringt, gibt es eigentlich keinen typischen Arbeitsalltag. Bei den Projekten gilt es, ein fest definiertes Ziel innerhalb eines bestimmten Zeithorizonts zu erreichen – bei meinem zuvor genannten Projekt ist dies die produktive Einreichung der Meldung. Die Projektarbeit findet in der Regel in den Büros des Kunden statt. Die wohl einzige Konstante bei der Projektarbeit sind Status-Meetings und -Reportings an die Projektleitung.

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Marlene Knoebel
Analyst Recruiting


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