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Ein Beitrag von Theodor Schabicki

Ich bin 43 Jahre alt und arbeite nach meiner Zeit als Händler bei einer kleinen Industriebank seit 2005 bei BearingPoint. Als Quereinsteiger bin ich zunächst als Consultant gestartet und inzwischen Partner im Bereich D&S Banking & Capital Markets.

Wir werden häufig in Vorstellungsgesprächen gefragt, was BearingPoint von anderen Beratungen unterscheidet. Darauf gibt es natürlich nicht die eine Antwort. Die Frage nach dem Unterschied zu Wettbewerbern ist für jedes Unternehmen im Grunde die Frage nach der eigenen Identität, nach der Unternehmenskultur. Daraus ergeben sich dann viele weitere Aspekte und Facetten.

Unternehmenskultur: BearingPoint really cares

Was ist denn eigentlich Unternehmenskultur? Unternehmenskultur lässt sich tendenziell als die Summe gelebter Charaktereigenschaften beschreiben, die über Jahre gewachsen, geformt und aktiv von einer Vielzahl neuer und alter Mitarbeiter und auch Kunden weiterentwickelt wird. Beeinflusst von Prozessen, (un)geschriebenen Regeln, der Führungskultur, aber auch unserer Größe, Herkunft, „Lebensphase“ und Strategie des Unternehmens. Und diese Kultur wird von den Mitarbeitern jeden Tag er- und gelebt: Im täglichen Umgang miteinander und mit anderen, in allen Kommunikations-, Abstimmungs-, Feedback-, Verhandlungs- und Entscheidungsvorgängen.

Wenn ich die Frage nach dem Unterschied zu anderen Beratungen bzw. nach unserer Unternehmenskultur mit einem Satz zusammenfasste müsste, dann wäre es dieser: “BearingPoint really cares!“ Was heißt das konkret?

Wir sind geprägt von einer starken gegenseitigen Unterstützung und der tiefen Erkenntnis: „Gemeinsam sind wir besser und erreichen mehr“; das gilt auch für die Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Ein elementarer Anteil unseres „gefühlten“ Erfolges ist der Erfolg unserer Kunden. Wir wollen eine echte, positive Transformation für und mit unseren Kunden erreichen und uns gemeinsam weiter in die Zukunft entwickeln.

Darum vertrauen uns unsere Kunden, denn wir haben eine hohe Kundenintimität und Kundenbindung. Wir kennen das Geschäft unserer Kunden sehr gut und gehen doch mit großem Interesse und vielen Fragen, anstatt mit vorgefertigten Schablonen, an jedes neue Projekt heran. Durch unsere Fragen und individuelle Herangehensweisen passen wir unsere Best Practice Methodiken an das jeweilige Unternehmen, die Situation und den Fachbereich an und erarbeiten gemeinsam mit dem Kunden die detaillierte Zielausgestaltung.

Transformation als Erfolg

Im Gegensatz zu vielen Unternehmensberatungen verstehen wir uns seit Anbeginn unserer Entstehung als Transformationsberatung. In den seltensten Fällen erstellen wir im Kundenauftrag nur ein Konzept und verlassen das Unternehmen wieder. Im Gegenteil: Oft erleben wir die Situation, dass ein Unternehmen eine der klassischen Strategieberatungen geholt hatte, die analysiert und eine Empfehlung abgegeben haben. Und dann passiert monatelang nichts, bis wir irgendwann für die Umsetzung geholt werden. Aber wir machen nicht nur da weiter, wo die Strategieberatung aufgehört hat, sondern unterziehen die Konzepte in einer detaillierten Ausplanung und einem Praxistest, auch in Abstimmung mit verschiedenen Bereichen beim Kunden, was in der Regel immer noch zu Anpassungen führt.

Und dann gehen wir in die Umsetzung, d.h. bis zum „Go Live“ und darüber hinaus. Denn eine Reorganisation, Kostenreduktion, Prozessdigitalisierung, Fachkonzeption regulatorischer Anforderungen oder Service-Innovation ist nur so gut wie ihr Realisierungsgrad beim „Go-Live“.

Wir haben das Mindset, das gemeinsam mit unserem Kunden erarbeitete Konzepte auch umzusetzt. Das meinen wir mit „We Care“!

We care for people

Wichtig ist unsere ausgeprägte Feedback-Kultur, die durch offene Türen und Ansprechbarkeit von Managern, Senior Managern, Direktoren und Partnern gelebt wird. Unsere Engagement Manager werden aufgefordert, sich Feedback von den MA einzuholen. Es gibt fast kein Meeting, in dem nicht unmittelbar Feedback abgefragt oder gegeben wird. Und zwar konstruktiv, offen und ehrlich. So lernen unsere Kunden und auch wir permanent dazu und entwickeln uns persönlich und fachlich weiter. Genau das ist unser Ziel…

Die Weiterentwicklung und Führung von Mitarbeitern ist uns bei BearingPoint so wichtig, dass es ein wesentliches Beförderungskriterium für Manager ist. Habe ich neue Mitarbeiter bei ihrem Einstieg betreut und begleitet? Habe ich Erfahrungen als Tutor gesammelt? Bekomme ich als Führungskraft positives Feedback von meinen Projektmitarbeitern?

Wie sich Karrieren entwickeln

Bis zum Manager oder Partner ist es natürlich ein weiter Weg, den wir sehr konkret und von Anfang an fördern, schon bei unseren Berufseinsteigern. Jeder, der nach dem Studium ins Berufsleben gestartet ist, hat erlebt, dass die erlernte Theorie nicht immer viel mit der Praxis zu tun hat. Darum ist es uns ganz wichtig, dass unsere neuen Kolleginnen und Kollegen zügig auf einem Kundenprojekt die Beratungspraxis kennenlernen und unser Engagement, unsere Art beim Kunden zu agieren, erleben und verinnerlichen.

Natürlich versuchen wir immer Projekte für die neuen Berater zu finden, die zu ihren bisherigen Kenntnissen und Erfahrungen passen. Aber am Anfang der Beraterkarriere steht vor allem das Erlernen der grundlegenden fachlichen und methodischen Skills im Vordergrund.

Ungefähr nach ein bis zwei Jahren geht es mit der Erarbeitung des eigenen Ziel-Skillprofils, zusammen mit dem Performance Manager, weiter. Darauf aufbauend fangen die Consultants in den nächsten zwei Jahren an, ihr eigenes fachliches, aber auch methodologisches Profil zu entwickeln, und immer weiter zu verfeinern und auszubilden. Senior Consultants sind bei BearingPoint dann schon Experten für ihre Themen und treten so beim Kunden auf. Daraus ergeben sich dann auch immer mehr Verantwortung für Vertrieb und Führung.

Nach diesen Stationen und Erfahrungen kann man im Idealfall nach fünf Jahren schon Manager und damit Führungskraft werden. Diese Jahre bis dahin sind nötig, um das interne und externe Netzwerk aufzubauen, die Methodik zu schärfen, Fachwissen und schlicht Erfahrung auszubauen und in Führungs- bzw. Vertriebsaufgaben reinzuwachsen.  

Bei BearingPoint gibt es die unternehmerische Freiheit, interdisziplinär über den Tellerrand zu schauen. Die Freiheiten rund um unsere Kompetenzgruppen (ZV, Kapitalmärkte, Kredit, CRM, Prozessoptimierung & -design, Innovation Management, Merger- und Integration Management) sorgen dafür, dass Gleichgesinnte sich einfach finden und gemeinsam unter der Anleitung von (Senior) Managern marktfähige Service Offerings entwickeln - häufig neben der anspruchsvollen Projektarbeit, Abends in ungezwungener Atmosphäre oder auch manchmal an projektfreien Tagen. Es braucht Zeit und sicherlich auch Durchhaltevermögen, um „seine“ Themen zu entdecken und sich zu spezialisieren, sich ein Netzwerk aufzubauen und bei Managern und Partnern sichtbar zu werden. Aber dann kommt der Moment, wo jeder weiß, wofür man steht. Und dann wird man für die Projekte angefragt, in denen man sich spezialisiert hat bzw. akquiriert sie selbst.  

Wir fördern Karrieren

Wir sehen als Arbeitgeber unsere Verantwortung darin, unsere Mitarbeiter zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Das geschieht bei uns über verschiedene Maßnahmen. Jeder neue Kollege, egal ob Business Analyst oder Partner, besucht die zweitägigen New Member Days und die dreitägigen Learning Days, wo wir alle Neuen auf ein einheitliches Level bspw. in den Themen Projekt-; Anforderungs- und Prozessmanagement bringen. Das ist sozusagen der Beginn der Implementierung des „Methodenchips“.

Davon abgesehen sind alle Berater, wie oben schon beschrieben, so schnell wie möglich auf Projekt und im direkten Kundenkontakt. Auf dem Projekt gibt es einen offiziell verantwortlichen Engagement Manager und zusätzlich übernehmen die (Senior) Consultants das fachliche Onboarding der Neuen. So führen wir unsere Consultants schon früh an ihre spätere Führungsaufgabe ran.

Denn schon ab Managerlevel wird das Coaching jüngerer Kollegen ein zentraler Bestandteil des Jobs. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass sich schon früh interne Netzwerke entwickeln.

Als weitere Unterstützung auf dem eigenen Karriereweg gibt es den Performance Manager. Das ist nicht der disziplinarische Chef oder Projektleiter, sondern ein erfahrener Manager oder Senior Manager, der in der Regel drei bis vier BearingPoint-Berater durch ihre gesamte Karriere als Coach betreut. Bei diesem Coaching geht es nicht nur um die fachliche und methodische, sondern vor allem auch um die persönliche Weiterentwicklung. Die beiden telefonieren mindestens zweimal im Monat und sehen sich einmal im Monat persönlich. Durch dieses Coaching entsteht sehr oft eine freundschaftliche Beziehung. Meine Entscheidung für BearingPoint habe ich damals übrigens sehr stark an meinem Performance Manager festgemacht, den ich kurz vorher persönlich kennenlernen konnte. Tja, das war die beste Entscheidung meines Lebens.

Warum machen wir das?

Warum kümmern wir uns so umeinander? Die Antwort liegt vielleicht in der Historie von BearingPoint. Wir sind durch eine Ausgründung des globalen Consulting Geschäfts aus der KPMG im Jahr 2002 entstanden. Unsere „zweite Geburt“ hatten wir dann 2009, als nach einer Krise der globalen Consulting Einheit sich das europäische Management für einen Management Buy-Out entschied. Diese beiden Ereignisse haben sicherlich zu dem enormen Zusammenhalt geführt. Vielleicht war unser Vorteil, noch keine ganz tiefe Tradition zu haben. Unsere Chance als Beratung war unser Zusammenhalt und unsere hohe Kundenorientierung. Es war tief in unserem Verständnis verankert, dass wir gemeinsam große Dinge erreichen können. Miteinander und mit unseren Kunden. Wir wollten und wollen die sein, mit denen man gerne Transformationen umsetzen möchte.

2015 haben wir unserer Unternehmenskultur, auf die wir sehr stolz sind, einen Namen gegeben: Der „BearingPoint-Spirit“. Und der hat folgende Komponenten: „easy to work with“, „trusted“, „confident“, "holistic“, "entrepreneurial”. Diese werden viele BearingPoint Mitarbeiter gerne auf Anfrage bestätigen. Unser gutes Miteinander findet sich auch in den Statements unserer Mitarbeiter oder auf kununu.com wieder. Wer das auch erfahren will, dem empfehle ich: Einfach mal den Kontakt zu einem unserer Mitarbeiter zu suchen.

  • Über Theodor
    • Name: Theodor Schabicki
    • Position: Partner
    • Bei BearingPoint seit: 2005