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Ein Kurzbericht von Mary-Jane Bolten

Hallo, ich bin Mary-Jane und möchte Euch einen kleinen Einblick in mein Praktikum bei BearingPoint geben. Also: was mache ich da, wie bin ich zum Praktikum gekommen und was kann ich aus meinem Studium hier einbringen.


Als Exotin in die Bankenwelt

Ich bin mit meinem Studium der Soziologie bei D&S Banking schon eher eine Exotin. Ich hatte im Februar meinen Soziologie Bachelor abgeschlossen, fange im Herbst meinen Master an und wollte die Zeit dazwischen für ein Praktikum nutzen und bin auf einem Compliance Projetk bei einer Bank in Frankfurt gelandet. Das Praktikum geht über vier Monate, ich bin die ganze Zeit direkt mit beim Kunden.

Da ich bisher mit Banken nicht viel zu tun hatte, außer als Privatkunde, fehlen mir natürlich tiefere Kenntnisse der Bankenprozesse und –produkte. Dieses Wissen ist aber in unserem Compliance Projekt nicht vorrangig. Ich habe meine Bachelorarbeit über das Thema "Abweichendes Verhalten in Organisationen“ geschrieben. Und bei Compliance geht es ja insbesondere auch um Mitarbeiterverhalten. Wie kann ich als Vorgesetzter oder Management sicherstellen, dass meine Mitarbeiter sich richtig verhalten? Wie stellt man sicher, dass Fehlverhalten – ob vorsätzlich oder aus Versehen – erkannt und ernst genommen wird? Welche Risiken bestehen, wenn das nicht der Fall ist? Hier kann ich mich durchaus einbringen.

Und es ist ja auch so: In der Soziologie untersucht man immer neue Sachverhalte aus soziologischer Perspektive. Das bedeutet, man betrachtet eine Fragestellung unter unterschiedlichsten Aspekten und versuchst den Gesamtzusammenhang zu verstehen. Und genau das hilft unheimlich in der Beratung. Also nicht die Schablone ansetzen nach dem Motto „Ah, Problem A, da nehmen wir Standardlösung A“. So arbeitet BearingPoint nicht. Wir fragen konkret nach: Was macht der Kunden da genau und warum eigentlich? Ist das so sinnvoll? Wie hängt was mit wem zusammen? Als Soziologe darf ich keine Angst davor haben, mir unbekannte Sachverhalte anzusehen, mich in die Themen einzugraben und sie zu analysieren. Gleiches gilt für die Beratung. Und ganz zahlenfremd sind wir in dem Studium ja auch nicht unterwegs, was natürlich auch in der Beratung nicht schadet. Also, Soziologen haben durchaus Beraterpotenzial! 

Wie bin ich an das Praktikum gekommen und was mach ich da?

Ich hatte neben meinem Studium in einer studentischen Unternehmensberatung gearbeitet. Dort finden zweimal im Jahr Schulungswochenenden statt und an einem dieser Wochenenden hat eine Beraterin von BearingPoint einen Workshop zum Thema Change Management gehalten. Das fand ich spannend und habe sie anschließend angesprochen und meinen CV dagelassen. Sie hat sich dann innerhalb von BearingPoint umgehört und siehe da, “mein“ Team war mitten im Projekt und brauchte spontan Unterstützung.

Der Standardweg ist vermutlich, sich online auf ausgeschriebene Praktika zu bewerben. Aber ich kann auch jedem empfehlen, den direkten Kontakt zu suchen, wenn es möglich ist. Viele Berater sind immer wieder auf Recruitingevents unterwegs, aufmerksam und interessiert. Bei BearingPoint sind alle super zugänglich und nett, auch die Partner. Also einfach mal ansprechen.

So, jetzt zu der Frage, was ich da eigentlich mache: Ganz ehrlich, etwas Bammel hatte ich davor schon. Aber der Start war völlig unproblematisch. Am ersten Tag wurde ich rumgeführt und allen vorgestellt, auch den Kundenmitarbeitern. Wir sitzen alle zusammen in einem großen Büro, so kann ich immer alle meine Fragen stellen und bekomme viel von der Arbeit der anderen Teammitglieder mit. Außerdem bekommt jeder Praktikant gleich am ersten Tag einen eigenen „Buddy“ als Coach, der zwar nicht auf dem eigenen Projekt, aber in der Nähe ist und sich um dich kümmert.

Am Anfang bekam ich natürlich Aufgaben zugewiesen, doch jetzt wo ich die Abläufe kenne, arbeite ich sehr selbstständig. Zu den Aufgaben gehören viel Unterstützung im Projektmanagement, PowerPoints erstellen und Excel Listen bearbeiten. Oft kommt auch der Kunden mit spontanen Anfragen, die mir der Projektleiter von BearingPoint inzwischen direkt übergibt, weil er mir das zutraut. Hier kann ich mich kreativ einbringen. Die Ergebnisse bespreche ich dann auch selber mit dem Kunden. Überhaupt bin ich einfach als Teammitglied aufgenommen worden und bin bei allem, was meine Kollegen tun, aktiv mit dabei. Das reicht von Kundenterminen bis After-Work Drinks.

So, das war ein kleiner Einblick in mein aktuelles Praktikum. Mein Plan ist, meinen Master in Wirtschafts- und Finanzsoziologie zu machen und nach Möglichkeit als Werkstudentin bei BearingPoint zu bleiben. Mal sehen, was dann noch kommt!